“Die Geschichte der Regenwassernutzung mittels Zisternen reicht bis weit in die Zeit der Antike zurück, das Thema ist aber auch heute noch aktuell. Insbesondere in Gebieten, in denen eine Wasserversorgung nicht in allen Jahreszeiten gewährleistet war, sowie auf ungünstigen Höhenlagen oder auch in größeren Ansiedlungen wurde schon früh über eine Regenwasserspeicherung nachgedacht.
Regenwasser wurde von den Dachflächen über Leitungssysteme der Zisterne zugeführt oder aber es wurden Kanäle gebaut, die das Wasser von den weit entfernten Quellen in einen nahen unterirdischen Speicher transportierten. Meist wurden oberirdisch Brunnen errichtet, um das Wasser fördern zu können.
Von besonderer Bedeutung war die Regenwassernutzung, wie sie bei www.abwshop.de geboten wird, schon sehr früh für Festungs- und Burganlagen. Da diese meist auf besonderen Höhenlagen errichtet wurden, musste bei einer Belagerung die Versorgung zahlreicher Menschen mit Wasser sichergestellt werden. Ein berühmtes Beispiel dafür ist die Festung von Mykene, die ca. 1500 Jahre vor unserer Zeitrechnung errichtet wurde. Sie besaß eine riesige Zisterne, in der das Regenwasser für einen Belagerungsfall gespeichert wurde.
Die Städte des römischen Reichs verfügten teilweise über Speicher mit einem Fassungsvermögen von mehreren 100.000 m³, um eine Versorgung der Bevölkerung mit Wasser zu gewährleisten.
In Deutschland wurden im Mittelalter vor allem die Burgen mit Zisternen ausgestattet, um für die zahlreichen Belagerungsfälle gerüstet zu sein.
Das Thema der Regenwassernutzung ist nach wie vor aktuell. Durch die Nutzung von kostenlosem Regenwasser in Haus und Garten lässt sich bares Geld sparen. Außerdem macht die Regenwassernutzung unabhängiger. Es gibt heute eine ausgereifte Technik von Zisternen, Regenwasserfiltern, Pumpen und Füllstandsanzeigen. Durch den Einsatz von Regenwasser lassen sich bis zu 50% Trinkwasser einsparen und außerdem wird die Umwelt geschont.”
