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Das Wasserbett und Mückenstiche

November 21st, 2008 · No Comments

Besitzt man ein Wasserbett, bedeutet diese Tatsache im Allgemeinen entspannte Nächte voller süßer Träume, nach denen man morgens ausgeschlafen und fit für den Tag ist. Allerdings gibt es jemanden, der einem die schönste Nacht im Wasserbett verderben kann: Das Tier mit dem lateinischen Namen Culex pipiens. Besser bekannt ist dieses Tier als die nördliche Hausmücke - ein lästiger und unangenehmer Zeitgenosse.

Dieses Tier hat es sich zum Lebensmotto gemacht, die Nächte der Menschen – ob im Wasserbett oder im Zelt verbracht – mit Schlaflosigkeit und nervenaufreibenden Kämpfen zu verschönern. Schon das Geräusch, dieses bösartige und alarmierende, helle Summen ist für viele Menschen ein Grund, aus der Haut zu fahren, noch bevor die Mücke ihren Stachel darin versenkt hat.

Irgendwie schaffen es diese zähnefletschenden und blutrünstigen Tiere, die von den Menschen, die gerne in ihrem Wasserbett eine ruhige und erholsame Nacht verbringen würden, sogar manchmal, dass man sich im Halbschlaf selbst ohrfeigt, um das Summen abzustellen. Mordgedanken hat jeder Schlafende innerhalb weniger Minuten, sobald er das Geräusch vernommen hat.

Wenn die Mücke es geschafft hat, ihre Lust auf das menschliche Blut nach Dracula-Art zu befriedigen, möchte man aus der Haut fahren. Eben hat man noch selig im Wasserbett geschlummert, doch auf einmal beginnt es, ganz fürchterlich zu jucken. Natürlich stechen Mücken nur dorthin, wo man sich nicht mit kühlenden Gels einreiben kann, oder zumindest ein wohltuendes Kratzen zur Linderung einsetzen kann. Nein, ihre Ziele liegen weit außerhalb der Reichweite der menschlichen Arme, oder dann an den Fußsohlen, oder ähnlichen Stellen, die unter der Decke im Wasserbett keinen Platz gefunden haben.