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Fröhlich quietschende Kultartikel: die Badeenten

Dezember 28th, 2010 · No Comments

“Populär geworden sind Badeenten u. a. durch die in den 1970er Jahren erstmals ausgestrahlte Kinderserie “”Sesamstraße”". Auch als Quietscheentchen bezeichnet, werden Sie von Firmen wie der Factotum Handelshaus GmbH (www.badeenten.de) angeboten und lassen sie sich heutzutage vor allem als Spielzeug oder Dekorationselement im Badezimmer finden. Die Frage, wann und von wem die Badeente erfunden wurde , kann jedoch nicht eindeutig beantwortet werden. So wurden beispielsweise bereits im 18. Jahrhundert Holzenten hergestellt.

Die traditionelle Form der gelben Badeente wurde mittlerweile durch eine Vielzahl von Designs, beispielsweise mit Düften und integrierter Musik oder LED-Beleuchtung, ergänzt. Überwiegend werden diese aus elastischem Kunststoff – beispielsweise Naturkautschuk oder Latex – gefertigt und besitzen an der Unterseite des Körpers ein spezielles Luftventil, mittels dessen das charakteristische Quietschen der Badeente erzeugt werden kann. Aufgrund ihres Hohlkörpers kann die Badeente auf dem Wasser schwimmen.

Ihrer weiten Verbreitung wegen wird den Badeenten (Neuigkeiten zum Thema bietet der Badeenten.Blog.de) mittlerweile ein regelrechter Kultstatus zugeschrieben. Doch auch für die Wissenschaft sind sie von Interesse. So gingen aufgrund eines Sturmes im Jahre 1992 circa 30.000 Badeenten im Pazifischen Ozean vor der Inselkette der Aleuten über Bord, als der mit ihnen beladene Frachtcontainer von dem Transportschiff fiel und sich öffnete. Wissenschaftler nutzten dieses Ereignis im Folgenden für die Erforschung der Meeresströmungen. Von den Aleuten gelangten die Kunststoffenten vor die Küste von Alaska und weiter in die Beringsee. Aufgrund des arktischen Eises waren sie dort für mehrere Jahre gefangen und wurden erst im Jahr 2000 im Atlantik vor Island erneut gesichtet. Mittlerweile gelangten einzelne Entengruppen bis nach Großbritannien oder an die Ostküste der USA.

Darüber hinaus werden Badeenten sowohl von Künstlern für deren Werke genutzt als auch von Sammlern zusammengetragen. So besteht die größte (auch im Guinessbuch der Rekorde verzeichnete) Sammlung aus über 5000 Badeenten.”