Der Industriebau, wie er von www.dammer.de angeboten wird, umfasst alle Bauten, die der Industrie und einem Gewerbe dienen. Meistens sind dies Gebäude oder Gebäudeteile, die zur Lagerung oder Produktion von Waren dienen, wie zum Beispiel Lagerhallen oder Fabriken.
Da seit der Industrialisierung im 19. Jahrhundert das Stadtbild häufig von Industriebauten geprägt wird, hat sich eine Industriearchitektur herausgebildet. Sie unterzieht sich den Wandlungen der Architekturstile und gilt häufig als Vorreiter moderner Architektur.
Ein Beispiel eines bekannten Industriebaus stellt die Taschentuchweberei des Architekten Egon Eiermann dar, die im Jahre 1950 erbaut wurde, oder das Finnish Forest Research Institute. Dies zeigt, dass auch Forschungseinrichtungen oder große Bürogebäude zum Industriebau zählen.
Oftmals wird der Bau eines Industriegebäudes von einem privaten Unternehmen in Auftrag gegeben. Die Bauweisen sind an die Anforderungen des Unternehmens angepasst, die sich aus der Nutzungsweise ergeben, und werden wirtschaftlich effizient erfüllt. Beim Bau eines solchen Gebäudes müssen neben den Kosten für den Bau auch die Kosten für den Unterhalt des Gebäudes mit berücksichtigt werden. Außerdem könnten unter Umständen weitere Faktoren zu beachten sein, wie Umweltfreundlichkeit oder andere bereits existierende Bauten. Hinzu kommt auch noch, dass weitere Vorgaben in die Planung mit einbezogen werden müssen.
Wichtig sind hierbei die Richtlinien zum Brandschutz bei Industriebauten, die innerhalb Deutschlands von Bundesland zu Bundesland variieren. Allerdings gelten einige allgemeine Anforderungen, die bei der Standortsuche bereits berücksichtigt werden sollten. Hierzu zählen Löschwasserbedarf, Lage und Zugänglichkeit, Rettungswege, Rauchabzug, Brandwände und Wände zur Trennung von Brandbekämpfungsabschnitten, Feuerüberschlagsweg und Bedachungen. Außerdem gibt es einige Anforderungen an die Baustoffe und Bauteile, die beim Errichten von Industriebauten verwendet werden.”
